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Die FehlsichtigkeitDer AugenlaserLaserbehandlung - Augen LasernAugenoperation

Die Fehlsichtigkeit

Bei der Fehlsichtigkeit, welche mit Augenlaser korrigiert werden kann und die umgangssprachlich auch „Sehfehler“ genannt wird, liegt eine Abweichung vom Normalwert also ein suboptimaler Zustand des Sehsinnes vor. Umgangssprachlich meint man mit Fehlsichtigkeit die Ametropie (Weitsichtigkeit, Kurzsichtigkeit und die Stabsichtigkeit) welche durch Augen Operationen behoben werden können. Diese Form des Eingriffs nennt man Refraktive Chirurgie. Zum Oberbegriff Refraktive Chirurgie zählt man 7 verschiedene Methoden, wobei die Bekanntesten:

  • Lasik
  • Femto-LASIK
  • LASEK und und EPILASIK

sind, wobei alle 3 Methoden zum sogenannten “Augen lasern” gezählt werden können.

Augenlaser Wortwolke

Der Begriff Fehlsichtigkeit wird in der wissenschaftlichen Augenheilkunde weitestgehend vermieden, weil er im Fall einer Ametropie, Presbyopie oder Heterophorie eine Fehlerhaftigkeit suggerieren, die in Wirklichkeit nicht gegeben ist. Somit wird die Grenze zu tatsächlich krankhaften Zuständen des Auges begrifflich verwässert und Missbehagen erzeugt.

Interessante kritische Reportage von Frontal21 zum Thema Augenlaser

Der Augenlaser

Definition: Laser

Laser ist eine Abkürzung der Englischen Phrase „Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation“, was soviel bedeutet wie Lichtverstärkung durch Strahlungsemission. Vereinfacht ausgedrückt ist ein Augenlaser ein technisches Gerät das scharf gebündelte und intensive Lichtstrahlen erzeugt.

Die Entstehung eines Laserstrahls (speziell: Augen Laser)

Der Strahl eines Lasers entsteht in einer Laserröhre in der 2 Spiegel gegenüberliegend befestigt sind. Diese Röhre wird bei einem Excimer Laser mit einem Gasgemisch aus Halogenen (Fluor und Chlor) und Edelgasen (Argon, Krypton und Xenium) geflutet und durch Elektroden ein Spannungsfeld von ~300.000 Volt erzeugt. Das Gas wird durch diese Starkstromzufuhr in Spannung versetzt und entlädt sich durch die Abgabe von Licht. Das Licht wird durch die Spiegel gebündelt und als Laser nach Außen geleitet. Das Gas wird wieder aufgeladen und der Vorgang wiederholt sich bis zu 600-mal in der Sekunde, dabei dauert der Lichtimpuls an sich nur eine Hundertmillionstel Sekunde 1/100000000 und trägt etwa Zweitausendstel Millimeter Gewebe ab. Durch das gleichmäßige und kurze Intervall der Lichtentladung ist der Laser ein sehr präzises Gerät. Dabei bestimmt man durch Wellenlängen wie tief ein Laser in das Gewebe dringen soll. Zur Veranschaulichung wie fein ein Laser arbeitet: Es sind ~150 Laserentladungen nötig um ein menschliches Haar zu durchtrennen.

Der Excimer Augenlaser

Für die weit verbreiteten Verfahren PRK (seit 1988 im Einsatz) und Lasik (seit 1991 im Einsatz) wird ein Excimer Augen Laser eingesetzt. Dagegen wird für Femto Lasik ein Infrarot-Laser namens Femtosekundenlaser eingesetzt um den Flap zu erzeugen, dann aber auch wieder auf einen Excimer Laser zurückgegriffen um die Fehlsichtigkeit zu korrigieren. LASEK (Laser Epithelial Keratomileusis) und EPILASIK (Epitheliale in situ Keratomileusis) sind eine Weiterentwicklung der PRK bei denen auch ein Excimer eingesetzt wird.

Wie oben beschrieben ist der Excimer ein Augenlaser der seinen Strahl aus Gas erzeugt. Seine Laserstrahlen liegen im ultravioletten Bereich und sind deshalb „kalt“, sowie unsichtbar für das menschliche Auge. Der Lichtstrahl berührt nur winzige Teile der Hornhaut, bei diesen Teilen werden die Molekülbindungen aufgesprengt und einige winzige Partikel fliegen weg. So korrigiert der Excimer Augen Laser die “Sehschwäche”.

Bei der Augen OP steuert den Excimer Laser ein Computer der mit vorher genau abgemessenen Daten arbeitet um die Lichtstrahlen kontrolliert an die Stelle des Auges zu schicken die verändert werden soll. Dabei trägt der Excimer pro Impuls 1/2000 mm Hornhautgewebe ab, wobei der Kaltlaser so gut wie keine Wärme entwickelt und so die umliegenden Gewebestrukturen unbeschädigt bleiben.

Der Excimer verfügt über den Sicherungsmechanismus „Eye Tracking System“. Das bedeutet der Computer gleicht reflexartige Augenbewegungen der Patienten aus.

Diese Technik wurde vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA) und von der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft geprüft und wissenschaftlich anerkannt, also als sicher und zuverlässig eingestuft.

Die Laserbehandlung – Augen lasern

Die verschiedenen Laserformen werden schon seit Jahrzehnten zur Behandlung unterschiedlicher Augendeformationen eingesetzt. Dabei können Ablösungen der Netzhaut vom Untergrund, Risse in der Netzhaut ebenso wie Fehlsichtigkeit durch eine Augen OP mit einem Laser korrigiert werden. Diese Seite legt Ihren Focus auf die Behandlung von Fehlsichtigkeit durch Augen lasern in vorm einer Laseroperation.

Allgemein zu Erfolg und Risiko von Laserbehandlungen

Die Lasertherapie wird in der Öffentlichkeit immer bekannter, kein Wunder bei ungefähr 45 Millionen Fehlsichtigen in Deutschland. Auf eine Methode die ambulant, schmerzfrei, in wenigen Minuten und mit hoher Erfolgsquote Fehlsichtigkeit beheben kann haben viele gewartet.

Anhand des Beispiels von nur gering Kurzsichtigen (-3 dpt bis -6 dpt) welche nach einer Laser Behandlung zu 90% keine Brille mehr tragen müssen kann man die Hohe Erfolgsquote belegen. Bei stark Kurzsichtigen sind es 80%.

Bei aller Euphorie muss man beachten, dass die Lasertechnik keine Garantie auf Heilung ist und dass das Augen lasern, wie jede Operation, Risiken in sich birgt. Vor allem sollte einem klar sein, dass die Augen OP die aktuelle Fehlsichtigkeit zu beheben versucht und nicht die eigentliche Ursache korrigiert, die sich evtl. weiter ausbreiten kann.

Erprobte Methoden bei der Augenlaserbehandlung

Zu den erprobten Methoden der Laserbehandlung gehört unter anderem die veraltete LTK (Laser Thermo Keratoplastik) zur Behandlung von Weitsichtigkeit.

Weiter zählen auch die Excimer-Laser Augen Operationen zu den sicheren und erprobten Formen der Laserbehandlung. Zu Ihnen gehören die Techniken der PRK (Photorefraktive Keratektomie), das Lasik Verfahren (Laser in situ Keratomileusis), Femto Lasik , LASEK (Laser Epithelial Keratomileusis) und EPILASIK (Epitheliale in situ Keratomileusis).

Der Überblick – Welche Verfahren (Augenlasern) sollte man wann einsetzen:

  • Kurzsichtigkeit bis -5 dpt PRK, Lasik, Lasek, Hornhautring
  • Kurzsichtigkeit bis -12 dpt Lasik, Kunstlinsen
  • Kurzsichtigkeit über -12 dpt Kunstlinsen
  • Stabsichtigkeit bis 3 dpt PRK, Lasik, Lasek
  • Stabsichtigkeit bis 6 dpt Kunstlinsen
  • Weitsichtigkeit bis +3 dpt Lasek, Lasik
  • Weitsichtigkeit bis +4 dpt Lasik
  • Weitsichtigkeit ab +5 dpt Kunstlinsen

LTK – Laser Thermo Keratoplastik

Bei dieser Methode wird die Weitsichtigkeit durch einen so genannten Holmuim Laser korrigiert. Hierbei wird die Oberfläche der Hornhaut ringförmig mit dem Laser erwärmt und somit einzelne Zellen gezielt beschädigt. Bei der Heilung dieser zerstörten Zellen bildet sich ein strafferes Narbengewebe welches die Hornhaut im Zentrum stärker krümmt. Dadurch kann Weitsichtigkeit behoben werden, weil die Brechkraft des Auges sich ändert. Zur Behandlung von Kurzsichtigkeit ist diese Methode ungeeignet.

Der Nachteil dieses Verfahrens im Vergleich zu den Moderneren Methoden PRK und Lasik bzw. den Weiterentwicklungen der PRK ist, dass die Krümmung der Hornhaut auf lange Sicht nur um ca. 1 Dioptrie beeinflusst werden kann. Die meisten Chirurgen, welche dieses Verfahren anwendeten, haben sich neu orientiert und sind auf die LASIK-Operation zur Beseitigung der leichten und mittleren Weitsichtigkeit bis 4dpt umgeschwenkt, da hier die Langzeitergebnisse eindeutig stabiler sind.

PRK – Photorefraktive Keratektomie

Die Photorefraktive Keratektomie ist seit 1988 im Einsatz. Auch diese Methode kann heute noch die Sinnvollste Entscheidung sein, wenn beispielsweise eine LASIK wegen zu geringer Hornhautdicke riskant ist oder bei oberflächlichen Hornhautnarben, da diese bei der PRK gleichzeitig mit verringert werden können.

Bei diesem Verfahren wird eine Hornhauttopografie angelegt und das Auge genau vermessen. Die Daten werden per Computer angelegt und ausgewertet. Nachdem alle Daten im Computer gespeichert sind trägt der Laser die Oberen Hornhautschichten ab und korrigiert so die Brechkraft des Auges – Man sieht wieder scharf.

Die DOG und die BVA haben die PRK zur Behandlung bei Kurzsichtigkeit bis zu -5 Dioptrie als wissenschaftliches Verfahren anerkannt. Bei Stabsichtigkeit gilt die PRK als wissenschaftliches Verfahren bei bis zu 3 Dioptrie. Zur Behandlung von Weitsichtigkeit ist dieses Verfahren umstritten.

Lasek (Laser Epithelial Keratomileusis) und EPILASIK (Epitheliale in situ Keratomileusis)

Lasek und EPILASIK sind Weiterentwicklungen der PRK. Hierbei wird im Gegensatz zur Lasik nicht ein tiefer Flap aus der Hornhaut geschnitten und dann darunter angefangen zu lasern, sondern nur eine sehr dünne Schicht namens Epithel. Das hat zu Folge, dass der Excimer Laser in Höheren Schichten der Hornhaut die Fehlsichtigkeit korrigiert. Diese Methode kann angewendet werden wenn Lasik durch zu eine zu dünne Hornhaut nicht angewendet werden darf. Mit Lasek oder EPILASIK lassen sich Kurzsichtigkeit bis -6 dpt, Weitsichtigkeit bis +3 dpt und Stabsichtigkeit bis 3 dpt behandeln.

Lasik – Laser In Situ Keratomileusis

Das Lasik Verfahren und seine Abwandlungen sind die modernsten Methoden zur Behandlung von Fehlsichtigkeit und wurde aus der PRK Weiterentwicklung erschaffen. Man kann damit sowohl Kurzsichtigkeit, als auch Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung, also alle Formen der Fehlsichtigkeit behandeln. Lasik ist seit 1991 im Einsatz und benutzt einen Excimer Laser zur Korrektur der Fehlsichtigkeit.

Die größten Vorteile liegen klar auf der Hand: Man hat einen sehr großen Korrekturbereich, die Heilphase ist schmerzfrei, die Sehschärfe regeneriert sich sehr schnell und die Ergebnisse sind sehr stabil und gut prognostizierbar.

Die reine Lasereinwirkung dauert weniger als 60 Sekunden die Behandlung weniger als 15 Minuten.

Die Lasik Augenoperation ist von der BVA und der DOG für die Behandlung von Weitsichtigkeit bis zu +4 Dioptrie, die Behandlung von Kurzsichtigkeit von bis zu -12 Dioptrie und die Behandlung von Stabsichtigkeit (Hornhautverkrümmung) von bis zu 3 dpt wissenschaftlich anerkannt.

Hornhautringe (ICR oder Intacs) – Kein Laser

Hornhautring oder auch Intra Cornealer Ring (ICR) genannt können bei kleinere Kurzsichtigkeit bis zu -5 Dioptrie eingesetzt werden. Die ICR ist eine neuere Methode und benötigt keinen Laser. Trotzdem wollten wir diese Methode hier vorstellen. Dabei werden 2 Halbringe (Intacs) aus PMMA-Kunststoff in einer Tiefe von 2/3 der Hornhaut einoperiert die in Summe einen Ring ergeben. Die Hornhaut flacht sich durch die erhöhte Spannung in der Peripherie im Zentrum ab und korrigiert so die Brechkraft.

Vorteile sind, dass die Operation nur in der Peripherie der Hornhaut statt, wobei das optische Zentrum bleibt unversehrt bleibt. Weiter können die Ringe wieder entfernt werden, wodurch sich die alte Brechkraft wieder einstellt.

Nachteile sind zum einen, dass die Sichere Vorhersagbarkeit der Korrektur nur bis 3 dpt gelingt. Astigmatismus kann nur begrenzt korrigiert werden. Weiter kann der starre Fremdkörper bei Gewalteinwirkung auf das Auge die Hornhaut durchbohren. Außerdem sind im Vergleich zu den Laseroperationen relativ wenige Patienten mit diesem Verfahren behandelt worden. Langzeitergebnisse stehen also noch aus. Es handelt sich um ein experimentelles Verfahren im Stadium der klinischen Prüfung.

Kunstlinsen (CLE und ICL) – kein Laser

Kunstlinsen werden durch 2 Verfahren ins Auge eingebracht und finden vor allem bei stark Kurzsichtigen (ab -8 dpt) bzw. hochgradig weitsichtigen (ab +5 dpt) Patienten Anwendung.

Im Falle der CLE (Clear Lens Extraction) ersetzt die Kunstlinse die natürliche Linse. Im Falle der ICL (Intraoculare Contactlinse) wird eine Zusätzliche Linse vor oder hinter die Regenbogenhaut implantiert. ICL wird seit 1997 in Deutschland praktiziert.

Die Augenoperation

Wer nimmt eine Augenoperation vor?

Augenärzte, Kliniken, Universitätskliniken und spezielle Augenzentren (Laserzentren).

Operationsmöglichkeiten für Fehlsichtigkeit werden in Deutschland mittlerweile in zahlreichen Städten angeboten. Fast alle großen Städte bieten mehrere Möglichkeiten für eine Laser Augenoperation. Dabei gibt es spezialisierte Kliniken (Augenkliniken bzw. Laserkliniken) die nur auf Augen Operationen spezialisiert sind und die eine gute Wahl darstellen, weil Sie die neuste Technik benutzen und die meisten Erfahrungen mit Laser OP’s aufweisen können. Als Alternative werden Laserbehandlungen aber auch in immer mehr normalen Augenarztpraxen angeboten.

Die meisten Augenkliniken und Behandlungszentren bieten die Möglichkeit der kostenlosen Vorinformation. Das beinhaltet auch die Information über Augen-OP Kosten bzw. Augenoperation Kosten.

Das bedeutet es werden kostenlos Informationsmaterialien zur Verfügung gestellt und Informationsabende abgehalten. In Lasik Zentren gibt es oft vorgefertigte Videos der Augen OP die Online abgefragt werden können.Nehmen Sie dieses kostenlose Angebot war und informieren Sie sich gründlich.

Wie finden Sie den richtigen Arzt / Operateur?

Das Lasern des Auges ist, wie jede Augen OP, eine Sache des Vertrauens. Sie wollen, dass der Arzt alles in seiner Macht stehende tut, das die Augen Operation ein Erfolg für Sie (und dadurch auch Ihn) wird. Wichtig ist dabei, dass der Arzt sich ständig fortbildet. Fortbildung ist in einem solchen, schnell wachsenden Markt wie dem Augen lasern ein muss, da es jedes Jahr technische Neuerungen gibt die der Augenarzt kennen sollte.

Wichtiger erster Punkt – Fragen Sie nach den Fortbildungskursen des Augenarztes und wann er diese Absolviert hat. Dadurch können Sie sich im Vergleich mit anderen Ärzten die Sie besuchen ein Bild machen

Wichtiger zweiter Punkt – Gehen Sie immer am Anfang zu mehreren Ärzten (mindestens 3). Nur so können Sie überhaupt Vergleichen, welcher Arzt der Richtige für Sie ist.

Weiter sollten Sie wissen das alle Ärzte die eine Augenoperation bzw. das Augen lasern durchführen die Qualitätsrichtlinien der Kommission Refraktive Chirurgie (KRC) der DOG und des BVA bestehen müssen. In diesen Richtlinien wird festgelegt, welche Qualifikationen ein Augenarzt mitbringen muss um operieren zu dürfen.

Mehr Infos unter http://www.augeninfo.de/krc/qualit.pdf

Zum Beispiel müssen Augenärzte einmal im Jahr einen Aufbaukurs oder einen Fortbildungskurs der KRC besuchen um behandeln zu dürfen! Dieser wird mit einer Bescheinigung abgeschlossen, welche der Augenarzt Ihnen vorlegen können muss.

Das wichtigste um den geeigneten Arzt für einen zu finden sind nicht die Infobroschüren und die Informationsabend bzw. der Internetauftritt sondern vor allem das persönliche Gespräch mit dem Operateur. Es geht hier um eine tiefgreifende Entscheidung, also nehmen Sie sich Zeit und vor allem entscheiden Sie nicht nur anhand der Qualifikationen des Arztes sondern schätzen Sie auch ein ob Sie dem Augenarzt vertrauen. Den durch Vertrauen in Ihren Arzt begeben Sie sich entspannter und erfolgssicherer in die Behandlung zu einer Augen Operation oder dem Augen lasern. Das fördert die Wahrscheinlichkeit auf eine erfolgreiche Augenoperation und eine schnellere postoperative Heilung.